Die Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“ wird bis zum 6.September 2026 im Wiedenbrücker Schule Museum verlängert. Die Ausstellung wird so gut angenommen und viele demokratisch interessierte Gruppen waren schon da, so dass die Zeit bis Anfang September 2026 nun jetzt auch zur Verfügung steht. Wir danken dem Bundesministerium für Frauen, Familien, Senioren und Jugend (BMBFSFJ) die dieser Ausstellung erarbeitet und zur Verfügung gestellt hat.
Um eine zusätzliche Attraktion während der Ferien anzubieten, habe die Museumsmitarbeiterinnen Heike Wortmann und Ann-Sophie Barthe die „Mütter des Grundgesetzes“ , Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel als Symbolfiguren durch Playmobilfigürchen illustriert und im Museum versteckt. Ziel der Rally ist, einmal die Figuren zu finden und zum anderen die Attribute wie „die Unbequemen“, „die Netzwerkerin“, „die Texterin“ und „die Umsetzerin“ den Frauen zuzuordnen.
Alle vier Politikerinnen gehörten dem Parlamentarischen Rat der Bundesrepublik Deutschland an und verhandelten mit 61 weiteren Männern die Gesetzesparagrafen des Grundgesetzes. Auf sie geht die die Formulierung des Artikels 3, Absatz. 2 – „Männer und Frauen sind gleich berechtigt.“ Zurück. Eine bahnbrechende Formulierung die die Verankerung der Gleichberechtigung im Grundgesetz markiert.

